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Ein Mensch, der uns als Firma neue Wege gezeigt und geöffnet hat

Bild: Christoph Luke

Ein einziger guter Schachzug kann reichen, um dein Unternehmen in eine Richtung zu treiben, von der du vor ein paar Jahren noch geträumt hast. Vielleicht ist es nur eine einzelne Person, die dich und dein Business entscheidend verändert.

So ging es uns als mediawerk. Wir haben durch einen unglaublich witzigen Zufall Christoph Luke kennengelernt. Ich erzähle dir jetzt nicht die ganze Geschichte, wie wir ihn getroffen haben, es soll ja kein Roman werden. Allerdings könnte man sagen, dass wir alle zum richtigen Zeitpunkt Lust hatten etwas „Anderes“ auszuprobieren. Wir müssen zugeben, dass vor allem seinerseits viel Vertrauen dazu gehört hat.

Seit unserer Zusammenarbeit hat Christoph einen unglaublich guten Job gemacht.

Wir freuen uns, ihn dir hier vorstellen zu dürfen. Wir hoffen, ihn weiter für uns begeistern zu können, und sind stolz darauf, dass er uns sein Vertrauen geschenkt hat. Am Ende des Beitrages findest du seine Kontaktdaten. Du kannst ihn fragen, ob er Lust hätte, mit dir genauso eine coole Sache zu starten.

DAS Interview!

mediawerk: „Lieber Christoph … Hallo erst mal!“

Christoph: „Hallo und vielen Dank für die Einladung zum Interview.“

mediawerk: „Beschreib dich doch mal in ein paar kurzen Sätzen. Woher kommst du, und wer bist du?“

Christoph: „Ich komme aus und lebe in Wien, zusammen mit meiner Frau und unseren drei Kindern. Vor einigen Jahren habe ich mich aus dem klassischen Angestelltendasein verabschiedet und mich in der Kommunikationsbranche selbstständig gemacht. Das ist einerseits mit ganz schön vielen Herausforderungen verbunden, die wohl jeder Unternehmer kennt. Andererseits lässt es meine Arbeit auch zu, dass ich viel Zeit mit meinen Kindern verbringen kann. Von Beginn an arbeite ich aus dem Home Office – das ist natürlich nicht immer so einfach, wie es sich anhört, aber die Vorteile liegen für mich auf der Hand und ich genieße diese Form der Arbeit und der weitestgehend freien Zeiteinteilung.“

mediawerk: „Was genau machst du und warum können viele Firmen, so wie wir, von dir profitieren?“

Christoph: „Ich bin, so steht es auf dem Papier, PR-Berater und Business Coach. Übersetzt bedeutet das einerseits, dass ich als PR-Berater Unternehmer bei ihrer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unterstütze und sie bei ihrer Kommunikation mit Medien und Öffentlichkeit begleite. Ziel ist, dass sie ihre Reichweite steigern, näher an ihre Zielgruppe kommen und ganz einfach sich und ihr Unternehmen bekannter machen. Als Business Coach bin ich Franchisepartner von ‚Business mit Struktur‘, einem Coachingprogramm für Selbstständige und Unternehmer, und helfe diesen dabei, ihr Business smarter aufzustellen, damit sie mehr Zeit für ihre persönliche und unternehmerische Weiterentwicklung haben. Und ‚nebenbei‘ betreibe ich einen Podcast, der aus meinem Beruf des PR-Beraters heraus entstanden ist. Er nennt sich ‚Pressearbeit für Dein Business – mach Dein Unternehmen bekannt‘. Klingt nicht wahnsinnig sexy, sagt aber einfach punktgenau das aus, worum es geht.“

mediawerk: „Erzähl bitte mal wie du auf deinen Podcast gekommen bist und was dich antreibt immer weiter zu machen. Was war am Anfang das größte Problem?

Christoph: „Da muss ich kurz ein wenig ausholen. Vor Jahren – so ungefähr im Alter von 15 oder 16 – wollte ich Radiomoderator werden. Einige werden sich vielleicht erinnern: Es gab Mitte, Ende der 1990er in Österreich eine große Zahl an ziemlich prominenten Radiomoderatoren – sowohl neue Stars als auch echte Radiolegenden - mit unglaublich guten Stimmen und das hat mich irgendwie fasziniert.

Wie es aber so ist mit kurzfristigen Jugendträumen, habe ich das nicht weiter verfolgt. Du hast nach dem größten Problem gefragt und ich erzähle das deshalb, weil ich mich an diesen ‚Traum‘ erst wieder erinnert habe, als ich meine ersten Podcast-Versuche gestartet habe – und die waren furchtbar. Es hat mir zwar niemand zugehört, es gab nur mich, das Mikro und das Notebook, aber die Hemmschwelle, so einfach locker drauflos zu sprechen, war gewaltig. Meine ersten zwei, drei Probeaufnahmen habe ich auch sofort gelöscht und das Mikro dann einige Monate nicht angerührt.

Irgendwann kam dann der Punkt, an dem ich mir dachte: Worauf warten? Einfach machen. Und dann habe ich mich mal ein oder zwei Tage hingesetzt und mehrere Folgen am Stück aufgenommen. Mit jeder Minute wurde es besser, wurde ich sicherer – und es hat sogar relativ schnell richtig Spaß gemacht. Mittlerweile habe ich knapp 50 Folgen veröffentlicht. Aus meiner Radiokarriere wurde zwar nichts, aber der Podcast macht es mir möglich, diesen Traum im Kleinen zu leben. ;-)“

mediawerk: „Hast du schon immer davon geträumt, diesen Job zu machen, oder wolltest du ursprünglich etwas ganz anderes arbeiten?“

Christoph: „Der Radiomoderator war wie erwähnt wirklich nur ein kurzfristiger Traum, aber mir war ziemlich bald klar, dass ich in der Medienbranche Fuß fassen möchte. Und so bin ich auch mehr oder weniger direkt nach der Matura in einer ‚Internet-Agentur‘ gelandet, wie so viele meist junge Menschen in dieser Zeit. Das war zwar nur eine kurze Episode meines bisherigen Berufslebens, aber doch die Grundlage für vieles, was danach bis heute gekommen ist. Und auch wenn es zwischenzeitlich nicht immer leicht war, hat es mich dorthin gebracht, wo ich jetzt gerade bin. Ohne der vielfältigen Erfahrungen – positiv wie negativ – der letzten gut 20 Jahre könnte ich Unternehmerinnen und Unternehmer heute nicht unterstützen.“

mediawerk: „Woran denkst du liegt es, dass viele Unternehmer so große Angst vor Veränderung haben?“

Christoph: „Ich mag das Wort zwar nicht, weil es überstrapaziert wird, aber es ist doch so: Am Mindset. Wenn Du einen Unternehmer fragst, ob er eine Veränderung vornehmen möchte, die einen positiven Effekt hat, wird er vermutlich nicht Nein sagen. Die Angst liegt vor allem im Unbekannten: Es könnte ja auch schief gehen. Dabei muss man sich nur vergegenwärtigen: Das ganze Leben ist Veränderung – immer. Das klingt jetzt esoterischer, als es eigentlich ist, aber genauso wenig, wie wir vor Beginn der Corona-Krise gewusst haben, was auf uns zukommen würde, wissen wir, was morgen passieren wird. Und: Man kann Entscheidungen, die sich in der Analyse vielleicht als Fehler herausstellen, meistens auch wieder korrigieren.“

mediawerk: „Wenn du könntest, was würdest du den Firmen mitgeben?“

Christoph: „Wenn wir jetzt von Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sprechen, dann ist mein ganz klarer Rat: Einfach machen. Wer mit seinem Unternehmen über den eigenen Kunden- und Bekanntenkreis hinaus bekannt sein möchte, soll den Schritt machen. Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Unternehmer, jeder Selbstständige, jedes EPU tolle Geschichten erzählen kann. Viele haben die sogar fixfertig in der sprichwörtlichen Schublade liegen, wissen es aber gar nicht. Also einfach tun - es kann nichts passieren. Na ja, fast nichts (lacht). Aber genau dafür, damit nichts passiert, gibt es Menschen wie mich, die dabei begleiten und helfen können.“

In meiner Rolle als Business Coach ist es jetzt schwierig, das auf ein oder zwei Sätze runterzubrechen. Aber den Rat, den ich jedem Unternehmer, jedem Selbstständigen geben kann und wobei ich gerne begleite, ist: Hinterfrage Dein Angebot und Deine Prozesse regelmäßig. Dass Du etwas tun musst, wenn es nicht läuft und es Fünf vor Zwölf ist, liegt auf der Hand. Aber auch wenn es gut läuft, frage Dich, was Du optimieren, standardisieren, vielleicht auch auslagern kannst. Wenn Du Dich und Dein Business einer echten Prüfung unterziehst, bist Du auch für Krisen aller Art gewappnet. Es muss ja nicht immer gleich eine Pandemie sein.“

mediawerk: „Wir wollen uns abschließend für die tolle Zusammenarbeit bedanken und hoffen, dass diese noch länger andauern wird.“

Christoph: „Darüber würde ich mich sehr freuen. Euch auch vielen Dank, es macht Spaß, mit Euch zusammen zu arbeiten. Übrigens: Unser erstes Gespräch, das wir vor Monaten hatten und Eure großartige Vorbereitung darauf, hat mich zu einem Blogpost motiviert, den ich schon länger schreiben wollte. Er trägt den Titel "Wie Du Dich auf ein Erstgespräch mit einem PR-Berater vorbereitest" und soll allen helfen, die das Gespräch mit Expertinnen und Experten aus der PR-Branche suchen.“

Wir freuen uns, dass wir Christoph auch inspirieren durften, nicht „nur“ er uns.

Christoph hat es mit dem Satz gut auf den Punkt gebracht:

„Dass Du etwas tun musst, wenn es nicht läuft und es Fünf vor Zwölf ist, liegt auf der Hand. Aber auch wenn es gut läuft, frage Dich, was Du optimieren, standardisieren, vielleicht auch auslagern kannst.“

Sei bereit immer wieder Dinge einfach zu machen und nicht erst, wenn es fast zu spät ist.

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