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Digitale Produkte verkaufen: Kompletter Guide für Selbständige

Vorteile digitaler Produkte: passives Einkommen und Skalierbarkeit

Du hast Wissen, Erfahrung oder kreative Ideen — und fragst dich, wie du daraus ein Einkommen machen kannst? 🤔 Digitale Produkte sind die Antwort. Einmal erstellt, kannst du sie immer wieder verkaufen — ohne Lager, ohne Versand, ohne Stress.

In diesem Guide erfährst du alles, was du brauchst: Von der Idee über die Erstellung bis zum Verkauf. Mit konkreten Beispielen, Preisstrategien und einer ehrlichen Einschätzung, worauf du achten musst. 🎯

Was sind digitale Produkte?

Digitale Produkte sind Dateien oder Online-Inhalte, die deine Kunden nach dem Kauf herunterladen oder online nutzen können. Im Gegensatz zu physischen Produkten brauchst du kein Lager, keinen Versand und keine Nachproduktion.

Typische Beispiele:
📕 E-Books und PDF-Ratgeber
🎓 Online-Kurse und Video-Tutorials
📋 Vorlagen (Excel, Canva, Notion, etc.)
Checklisten und Workbooks
🎨 Stockfotos, Grafiken und Illustrationen
🎵 Musik, Sounds und Audio-Inhalte
🔐 Mitgliederbereiche mit exklusiven Inhalten

Das Prinzip ist immer gleich: Du erstellst das Produkt einmal und verkaufst es unbegrenzt oft. Es gibt keine Stückkosten, keine Lagerhaltung und keine Lieferzeiten. Klingt gut? Ist es auch 😊

Warum digitale Produkte verkaufen? 💡

Physische Produkte haben ihre Berechtigung. Aber für Selbständige, Coaches und Kreative bieten digitale Produkte Vorteile, die schwer zu schlagen sind:

Keine Lager- und Versandkosten 📦

Dein Produkt liegt auf einem Server, nicht in einem Regal. Kein Verpacken, kein Frankieren, kein Gang zur Post. Deine Kunden bekommen den Download-Link automatisch nach dem Kauf.

Was das in der Praxis bedeutet: Wenn du ein E-Book für 29 € verkaufst, bleiben nach Zahlungsgebühren (ca. 2-3 %) rund 28 € bei dir. Bei einem physischen Buch wären es nach Druck, Versand und Retouren vielleicht 8-10 €. Spürst du den Unterschied? 😏

Gewinnvergleich: Physisches vs. digitales Produkt
Beispiel: Ratgeber verkauft für 29 €
Physisches Buch
Verkaufspreis29,00 €
Druck & Bindung- 8,00 €
Versand & Verpackung- 5,50 €
Zahlungsgebühren (3 %)- 0,87 €
Retouren (~5 %)- 1,45 €
Lagerhaltung- 1,50 €
Dein Gewinn11,68 €
Digitales E-Book
Verkaufspreis29,00 €
Druck & Bindung0,00 €
Versand & Verpackung0,00 €
Zahlungsgebühren (3 %)- 0,87 €
Retouren0,00 €
Lagerhaltung0,00 €
Dein Gewinn28,13 €
11,68 €
Physisch
28,13 €
Digital
Digitales Produkt → +141 % mehr Gewinn pro Verkauf

Höhere Gewinnspanne 💰

Die Produktionskosten fallen nur einmal an — beim Erstellen. Ab dem zweiten Verkauf ist fast alles Gewinn. Bei physischen Produkten zahlst du bei jedem einzelnen Verkauf für Material und Versand.

Automatisierter Verkauf rund um die Uhr ⏰

Einmal eingerichtet, läuft der Verkauf von selbst. Um 3 Uhr nachts, am Wochenende, im Urlaub. Dein Onlineshop übernimmt Bestellung, Zahlung und Auslieferung automatisch.

Unbegrenzt skalierbar 🚀

Egal ob du 10 oder 10.000 Exemplare verkaufst — der Aufwand bleibt gleich. Du musst nicht nachproduzieren, nicht mehr Personal einstellen, nicht mehr Lagerplatz mieten. Die Marge bleibt dieselbe.

Flexibel anpassbar 🔄

Du hast einen Fehler entdeckt oder willst ein Kapitel ergänzen? Bei digitalen Produkten lädst du einfach die neue Version hoch. Versuch das mal mit 500 gedruckten Büchern 😅

7 digitale Produktideen, die sich wirklich verkaufen 🎯

Nicht jede Idee funktioniert gleich gut. Hier sind 7 Produktarten, die sich in der Praxis bewährt haben — mit realistischen Preisbereichen und Einschätzungen:

Verschiedene digitale Produktarten: E-Books, Online-Kurse, Vorlagen

1. Online-Kurse (50–500 €) 🎓

Der Klassiker unter den digitalen Produkten. Wenn du etwas gut kannst, gibt es Menschen, die dafür bezahlen, es von dir zu lernen. Online-Kurse haben den höchsten wahrgenommenen Wert und lassen sich entsprechend gut bepreisen.

Was du brauchst: Kamera (Smartphone reicht!), Mikrofon (ab 50 €), ein Schnittprogramm (kostenlose wie DaVinci Resolve funktionieren gut), und eine Plattform zum Verkaufen.

Gut geeignet für: Coaches, Trainer:innen, Expert:innen jeder Art

Praxis-Beispiel: Eine Ernährungsberaterin verkauft einen 6-Wochen-Kurs „Meal Prep für Berufstätige" für 197 €. Der Kurs besteht aus 12 Videos, Rezept-PDFs und einer Einkaufslisten-Vorlage.

2. E-Books und PDF-Ratgeber (9–49 €) 📕

Kompakt, schnell erstellt und leicht zu konsumieren. E-Books eignen sich besonders gut als Einstiegsprodukt, um Vertrauen aufzubauen — oder als tiefgehender Ratgeber für eine spezifische Nische.

Was du brauchst: Google Docs oder Canva (kostenlos). Für professionelles Layout: Adobe InDesign oder Affinity Publisher.

Gut geeignet für: Berater:innen, Autor:innen, Fachleute

Praxis-Beispiel: Ein Steuerberater verkauft den Ratgeber „Steuern sparen als Selbständiger — 25 Tipps, die sofort wirken" für 29 €.

3. Vorlagen und Templates (5–99 €) 📋

Excel-Vorlagen, Canva-Designs, Notion-Boards, Vertragsvorlagen, Social-Media-Templates — Menschen lieben es, wenn ihnen jemand die Arbeit abnimmt. Und sie zahlen gerne dafür 😊

Was du brauchst: Das Programm, für das du die Vorlage erstellst. Das war's.

Gut geeignet für: Designer:innen, Buchhalter:innen, Projektmanager:innen, VA's

Praxis-Beispiel: Eine Social-Media-Managerin verkauft ein Paket mit 50 Instagram-Story-Vorlagen in Canva für 39 €.

4. Checklisten und Workbooks (5–29 €) ✅

Manchmal braucht es keinen ganzen Kurs. Eine gut strukturierte Checkliste oder ein Workbook zum Ausfüllen kann genau das Richtige sein — besonders als Ergänzung zu einem größeren Produkt.

Gut geeignet für: Alle, die Prozesse oder Abläufe vermitteln

5. Printables und Druckvorlagen (3–19 €) 🖨️

Kalender, Planer, Ausmalbilder, Wandbilder, Einladungen — alles, was deine Kunden selbst ausdrucken können. Kleine Preise, aber hohe Stückzahlen möglich.

Gut geeignet für: Designer:innen, Illustrator:innen, kreative Köpfe

6. Mitgliederbereiche (10–49 €/Monat) 🔐

Statt einmalig zu verkaufen, bietest du Zugang zu einem exklusiven Bereich mit regelmäßig neuen Inhalten. Das bringt wiederkehrende Einnahmen — der heilige Gral für jedes Business 🏆

Was du brauchst: Einen Shop mit Mitgliederbereich-Funktion und regelmäßig neuen Content.

Gut geeignet für: Content-Creator, Community-Builder, Coaches

Praxis-Beispiel: Ein Fitness-Coach bietet eine „Trainings-Community" für 19 €/Monat mit wöchentlichen Workout-Videos und Live-Q&A.

7. Coaching-Pakete mit digitalen Inhalten (150–2.000 €) 🤝

Kombiniere persönliche Betreuung mit digitalen Produkten: Kurs-Videos als Grundlage, dazu 1:1-Calls für individuelle Beratung. Das hebt den wahrgenommenen Wert deutlich.

Gut geeignet für: Coaches, Berater:innen, Mentor:innen

🎁 Gratis: Checkliste + 50 digitale Produktideen

Du weißt noch nicht genau, welches digitale Produkt zu dir passt? Hol dir unsere kostenlose Checkliste mit 50 konkreten Produktideen aus 10 Branchen — inklusive Preisempfehlungen und Schwierigkeitsgrad.

Das bekommst du:

Interaktive Checkliste zum Ausfüllen
💡 50 Produktideen aus 10 Branchen
💰 Realistische Preisempfehlungen
📊 Schwierigkeitsgrad pro Produktart

Von der Idee zum fertigen Produkt: 5 Schritte 📝

Schritt 1: Finde dein Thema

Was kannst du gut? Worin bist du Expert:in? Welche Fragen stellen dir Menschen immer wieder? Genau dort liegt dein Thema.

Drei Fragen, die dir helfen: 1. Welches Problem löse ich? (Produkte, die ein konkretes Problem lösen, verkaufen sich am besten) 2. Wer genau hat dieses Problem? (Je klarer deine Zielgruppe, desto besser) 3. Was ist das Ergebnis, das mein Kunde nach dem Kauf hat?

💡 Beispiel: Nicht „Ein Kurs über Social Media" (zu breit), sondern „Instagram-Reels für Selbständige: In 30 Tagen zu deinen ersten 1.000 Followern" (spezifisch, messbares Ergebnis). Merkst du den Unterschied? 😉

Schritt 2: Validiere die Idee 🔍

Bevor du wochenlang an einem Produkt arbeitest: Prüfe, ob es dafür wirklich Nachfrage gibt.

So geht's:

  • Google die Frage, die dein Produkt beantwortet - gibt es Suchergebnisse?
  • Frag in deiner Community oder auf Social Media
  • Schau, ob Wettbewerber ähnliche Produkte verkaufen (das ist ein gutes Zeichen — es beweist Nachfrage!)
  • Erstelle eine Warteliste und schau, ob sich Leute eintragen

Schritt 3: Wähle das richtige Format

ProblemBestes Format
Komplexes Thema, das gezeigt werden muss Video-Kurs
Nachschlagewerk, das man immer wieder braucht E-Book / PDF
Praktische Anleitung zum Nachmachen Vorlage / Checkliste
Laufende Betreuung gewünscht Mitgliederbereich
Persönliche Beratung nötig Coaching + digitale Inhalte

Schritt 4: Erstelle das Produkt 🛠️

Jetzt geht's ans Eingemachte. Die gute Nachricht: Du brauchst keine teure Ausrüstung.

Für E-Books und PDFs:

  • Google Docs oder Canva (beide kostenlos)
  • Exportiere als PDF mit klickbaren Links

Für Video-Kurse:

  • Dein Smartphone (aktuelle Modelle filmen in 4K)
  • Ein günstiges Ansteckmikrofon (ab 15 €)
  • Loom (für Screencasts) oder OBS (kostenlos, für alles andere)
  • Natürliches Licht reicht — setz dich ans Fenster 💡

Für Vorlagen:

  • Das Programm, für das die Vorlage gedacht ist
  • Eine klare Anleitung, wie man sie benutzt

📌 Die wichtigste Regel: Perfektionismus ist der größte Feind. Ein „gut genug"-Produkt, das nächste Woche live ist, bringt mehr als ein perfektes Produkt, das nie fertig wird. Du kannst (und sollst) nach dem Launch verbessern — basierend auf echtem Kundenfeedback.

Schritt 5: Richte deinen Shop ein 🏪

Du brauchst einen Ort, an dem Kunden dein Produkt finden, kaufen und herunterladen können. Und hier wird's interessant — denn deine Wahl hat langfristig große Auswirkungen.

Eigener Onlineshop: Warum er langfristig die beste Wahl ist 🏆

Bei digitalen Produkten hast du grundsätzlich zwei Wege: Über Drittanbieter-Plattformen verkaufen oder über deinen eigenen Onlineshop. Hier eine ehrliche Einschätzung:

Eigenen Onlineshop für digitale Produkte einrichten

Das Problem mit Drittanbieter-Plattformen ⚠️

Plattformen und Marktplätze locken mit einem schnellen Start. Aber sie haben entscheidende Nachteile:

Du zahlst doppelt und dreifach 💸 Monatliche Gebühren plus Provision pro Verkauf — das kann schnell 10-15 % deines Umsatzes auffressen. Bei einem Kurs für 200 € gehen so 20-30 € pro Verkauf an die Plattform. Das läppert sich!

Du baust auf fremdem Land 🏗️ Deine Kunden sind nicht deine Kunden — sie gehören der Plattform. Du bekommst oft keinen direkten Kontakt, kannst keine eigene E-Mail-Liste aufbauen und bist abhängig von den Regeln und Algorithmen des Anbieters.

Du bist austauschbar 😬 Auf einem Marktplatz stehst du direkt neben der Konkurrenz. Der Kunde vergleicht Preise und Bewertungen — du wirst zur Ware statt zur Marke.

Die Plattform kann sich ändern 🎲 Gebühren steigen, Funktionen werden eingestellt, AGBs ändern sich. Wenn die Plattform dicht macht, stehst du ohne alles da — ohne Kundendaten, ohne Shop, ohne Einnahmen.

Drittanbieter-Plattform vs. eigener Onlineshop
Vergleich für den Verkauf digitaler Produkte
PlattformEigener Shop
Provisionen pro Verkauf10–15 %0 %
Zahlungsgebühren2–3 %2–3 %
Kundendaten gehören dir Nein Ja
Eigene E-Mail-Liste Nicht möglich Integriert
Eigenes Branding/Domain Eingeschränkt Voll individuell
Abhängigkeit von Regeln Hoch Keine
Konkurrenz sichtbar Direkt daneben Nur dein Shop
Alles aus einer Hand Mehrere Tools Shop + CRM + E-Mail

Warum ein eigener Onlineshop besser ist ✅

Mit deinem eigenen Shop hast du:

  • Volle Kontrolle über Design, Preise, Kundenbeziehung und Daten
  • Keine Provisionen pro Verkauf (nur minimale Zahlungsgebühren von 2-3 %)
  • Deine eigene Kundenliste — der wertvollste Besitz im Online-Business
  • Professionelles Auftreten mit deiner eigenen Domain
  • Alle Tools an einem Ort: Shop, E-Mail-Marketing, Kundenverwaltung

Wichtig: „Eigener Shop" heißt nicht, dass du einen eigenen Server brauchst oder alles selbst programmieren musst. Es bedeutet: Dein Shop, deine Domain, deine Kundendaten — auch wenn du dafür eine fertige Plattform nutzt. Genau wie dein Bankkonto dir gehört, obwohl die Bank die Infrastruktur stellt.

Die große Sorge: „Aber einen eigenen Shop aufzubauen ist doch technisch aufwändig und teuer!" 🤔

Das war vielleicht vor 10 Jahren so. Heute bekommst du bei uns eine All-in-One-Lösung mit Shop, E-Mail-Marketing, CRM und Rechnungsstellung in einem System. Ohne eine Zeile Code zu schreiben, ohne Technik-Kenntnisse mit persönlicher Betreuung statt englischsprachigem Support-Chat. Und das Ganze für einen Fixpreis — ohne versteckte Provisionen 🙌

Preisgestaltung: Was dürfen digitale Produkte kosten? 💰

Einer der häufigsten Fehler: Den Preis zu niedrig ansetzen. Du verkaufst Wert, nicht Seiten oder Minuten.

Grundregeln für die Preisgestaltung

Denke in Ergebnissen, nicht in Aufwand 🎯 Was ist es deinem Kunden wert, sein Problem zu lösen? Ein Steuer-Ratgeber für 29 €, der 500 € Steuern spart, ist ein absoluter No-Brainer.

Berechne deinen Mindestpreis 🧮 Wie viel musst du pro Monat verdienen? Wie viele Verkäufe sind realistisch? Rechne rückwärts.

Beispielrechnung: - Du willst 2.000 € pro Monat mit digitalen Produkten verdienen - Dein E-Book kostet 29 € - Du brauchst ca. 70 Verkäufe pro Monat (ca. 2-3 pro Tag) - Oder: Ein Online-Kurs für 197 € → du brauchst nur 10 Verkäufe pro Monat

Merkst du, was für einen Unterschied der Preis macht? 😊

Beispielrechnung: Wie viel kannst du verdienen?
Ziel: 2.000 € pro Monat mit digitalen Produkten
E-Book / PDF-Ratgeber
29 €
Monatsziel2.000 €
Preis pro Verkauf29 €
Nötige Verkäufe / Monat~70
Nötige Verkäufe / Tag~2–3
Aufwand nach Erstellung
70 Verkäufe
automatisiert über deinen Shop
Online-Kurs
197 €
Monatsziel2.000 €
Preis pro Verkauf197 €
Nötige Verkäufe / Monat~10
Nötige Verkäufe / Tag~1 alle 3 Tage
Aufwand nach Erstellung
10 Verkäufe
automatisiert über deinen Shop
Höherer Preis = weniger Verkäufe nötig. Der Preis macht den Unterschied!

Preisbereiche nach Produktart

  • Printables und kleine Vorlagen: 3–19 €
  • E-Books und Checklisten: 9–49 €
  • Umfangreiche Template-Pakete: 29–99 €
  • Online-Kurse: 47–497 €
  • Coaching-Pakete: 197–2.000 €
  • Mitgliederbereiche: 9–49 € / Monat

💡 Tipp: Starte lieber etwas höher als zu niedrig. Du kannst Rabattaktionen machen, aber den Preis nachträglich erhöhen ist deutlich schwieriger.

Marketing: So findest du Käufer für dein digitales Produkt 📣

Das beste Produkt der Welt bringt nichts, wenn niemand davon weiß. Hier sind die wichtigsten Kanäle — sortiert nach Aufwand und Wirksamkeit:

1. E-Mail-Marketing (Pflicht!) 📧

Deine E-Mail-Liste ist dein wichtigster Verkaufskanal. Menschen, die sich für deinen Newsletter anmelden, haben echtes Interesse. Die Conversion-Rate von E-Mail-Marketing liegt bei 3-5 % — bei Social Media sind es oft unter 1 %.

So baust du eine Liste auf:

  • Biete ein kostenloses „Freebie" an (Mini-E-Book, Checkliste, Vorlage)
  • Integriere Anmeldeformulare in deinen Blog und auf deiner Website
  • Nutze Pop-ups (dezent!) auf deinen meistbesuchten Seiten

2. Content Marketing & SEO (langfristig am wertvollsten) 🔍

Schreibe Blogartikel zu Themen rund um dein Produkt. Wenn jemand „Meal Prep Tipps" googelt und auf deinem Blog landet, ist der Weg zum Kauf deines Meal-Prep-Kurses kurz.

Vorteil: SEO-Traffic ist kostenlos und kommt Monat für Monat — du investierst einmal und profitierst dauerhaft.

3. Social Media (ergänzend) 📱

Instagram, TikTok, LinkedIn — wähle den Kanal, auf dem deine Zielgruppe ist. Zeige Ausschnitte aus deinem Produkt, teile Tipps, baue Vertrauen auf.

Wichtig: Social Media ist ein Ergänzungskanal, kein Ersatz für einen eigenen Shop und eine E-Mail-Liste. Algorithmen ändern sich, Reichweiten schwanken. Bau nicht dein ganzes Business auf gemietetem Land 🏗️

4. Kooperationen und Gastbeiträge 🤝

Arbeite mit anderen zusammen, die deine Zielgruppe bereits erreichen. Gastbeiträge auf Blogs, Podcast-Interviews oder gemeinsame Webinare können dir Zugang zu neuen Kunden verschaffen.

Rechtliche Basics für Österreich (und DACH) ⚖️

Kurzer Hinweis vorab: Dieser Abschnitt ist keine Rechtsberatung. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kontaktiere einen geeigneten Rechtsanwalt bzw. Steuerberater.

Gewerbeanmeldung

Wenn du regelmäßig digitale Produkte verkaufst, brauchst du ein Gewerbe. Bei gelegentlichen Verkäufen unter der Kleinunternehmergrenze gelten vereinfachte Regeln — du musst keine Umsatzsteuer ausweisen.

Rechnungen und Steuern

Auch bei digitalen Produkten musst du ordentliche Rechnungen stellen. Bei Verkäufen ins EU-Ausland gilt das OSS-Verfahren (One-Stop-Shop) — damit meldest du die Umsatzsteuer zentral über das Finanzamt.

💡 Gut zu wissen: Für digitale Produkte gelten in Österreich die regulären Umsatzsteuersätze. Eine Ausnahme sind E-Books — für sie gilt ein ermäßigter Steuersatz. Da sich Steuersätze und Sonderregelungen ändern können, lass dich dazu am besten aktuell beraten.

Widerrufsrecht

Bei digitalen Produkten, die sofort heruntergeladen werden, kannst du das Widerrufsrecht ausschließen — aber nur, wenn du deine Kunden vorher darüber informierst und sie dem Sofort-Download ausdrücklich zustimmen (per Checkbox im Bestellprozess).

AGB und Datenschutz

Dein Shop braucht rechtssichere AGB, ein Impressum und eine Datenschutzerklärung. Bei einem guten Shop-System ist das bereits vorbereitet — du musst nur deine Daten eintragen.

💡 Tipp: Hol dir im Zweifelsfall rechtliche Beratung. Ein paar hundert Euro für einen Anwalt können dir viel Ärger und teure Abmahnungen ersparen.

Häufige Fehler, die du vermeiden solltest ⚠️

Aus Erfahrung: Diese Stolperfallen sehen wir immer wieder bei Einsteigern:

1. Zu lange warten mit dem Launch ⏳

Dein Produkt muss nicht perfekt sein. Starte mit einer soliden Version und verbessere basierend auf echtem Kundenfeedback. Die meisten erfolgreichen Produkte sehen heute komplett anders aus als in Version 1.

2. Kein klares Problem lösen 🎯

„Mein E-Book über alles Mögliche" verkauft sich nicht. Je spezifischer das Problem, das du löst, desto besser verkauft sich dein Produkt — und desto mehr kannst du dafür verlangen.

3. Marketing vergessen 📣

Auch das beste Produkt verkauft sich nicht von allein. Plane von Anfang an, wie du Kunden erreichen willst. Die Faustregel: Investiere mindestens genauso viel Zeit ins Marketing wie in die Produkterstellung.

4. Auf eine E-Mail-Liste verzichten 📧

Das ist wahrscheinlich der teuerste Fehler. Jeder Besucher, der deine Seite verlässt ohne seine E-Mail-Adresse zu hinterlassen, ist ein potenziell verlorener Kunde. Bau von Tag 1 eine Liste auf!

5. Preise zu niedrig ansetzen 💰

Viele Einsteiger haben Angst, zu viel zu verlangen. Aber ein Produkt für 9 €, von dem du 200 Stück verkaufen musst, ist deutlich schwieriger als eines für 97 €, von dem du 20 brauchst.

6. Keinen eigenen Shop haben 🏪

Wer nur über Social Media oder Drittanbieter verkauft, ist abhängig und austauschbar. Dein eigener Shop mit eigener Domain ist die Basis für ein nachhaltiges Online-Business.

Fazit: So startest du mit digitalen Produkten 🚀

Digitale Produkte sind eine der besten Möglichkeiten, dein Wissen zu monetarisieren und ein Einkommen aufzubauen, das nicht direkt an deine Arbeitszeit gekoppelt ist.

Jetzt mit digitalen Produkten starten

Dein Fahrplan:

  1. 🎯 Finde ein spezifisches Problem, das du für eine klare Zielgruppe lösen kannst
  2. 🔍 Validiere die Idee, bevor du wochenlang daran arbeitest
  3. 🛠️ Erstelle ein solides Produkt — gut genug schlägt perfekt
  4. 🏪 Richte deinen eigenen Shop ein — mit E-Mail-Marketing und Kundenverwaltung
  5. 📣 Vermarkte aktiv über Content, E-Mail und Social Media
  6. 🔄 Verbessere kontinuierlich basierend auf Kundenfeedback

Der beste Zeitpunkt zum Starten? Jetzt. Fang mit einem kleinen Produkt an — ein E-Book, eine Vorlage, ein Mini-Kurs. Sammle Erfahrung und baue von dort aus weiter.

🎁 Gratis: Checkliste + 50 digitale Produktideen

Hol dir unsere kostenlose Checkliste und starte noch heute. 50 konkrete Produktideen aus 10 Branchen, mit Preisempfehlungen und Schwierigkeitsgrad — alles auf einen Blick.

Du willst direkt loslegen? Bei uns bekommst du alles, was du brauchst: Onlineshop, E-Mail-Marketing, Kundenverwaltung und Rechnungsstellung — in einem System, persönlich betreut. Buch dir ein kostenloses Erstgespräch und wir schauen gemeinsam, wie du am besten startest 🙌

Matthias Harb, Website-Experte
Matthias Harb ist seit dem Jahr 2000 Gründer und CEO von mediawerk. Als Programmierer hat er einen Faible für Themen rund um Website, E-Commere und Online-Marketing.
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